OGAS schrieb:...Der Vergleich des biblischen Noah-sintflut-Berichts mit heidnischen Ammenmärchen - DAS IST EINE BELEIDIGUNG, noch dazu eine ÜBERmutige ...Dieser Vergleich ist keine Beleidigung,
gez. OGAS, Ritter von WERD
sondern die übliche Praxis der Textwissenschaft
und also auch der Theologie.
Wer die Bibel ernst nimmt,
muss sich auch mit den Stoff-Quellen beschäftigen,
die von den Autoren für die Darstellung ihres Glaubens und ihrer Theologie verwendet wurden.
Anders können wir nicht wissen,
was die jüdische Bearbeitung solcher alter Stoffe
für uns Christen heute zu bedeuten hat.
Jede Generation von Gläubigen hat schließlich die Pflicht,
Gottes Geist in ihrer eigenen Sprache deutlich werden zu lassen und damit ihr eigenes Bekenntnis abzulegen.
Auch das Gilgamesch-Epos
ist kein "Ammen-Märchen" (obwohl auch die sehr wichtig und für die Entwicklung von Kindern fördernd sind!),
sondern ein Glaubensbekenntnis der Autoren und ihres Volkes zu seiner Zeit.
Ekkard hat das in vielen Aspekten sehr überzeugend auf den Punkt gebracht.
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!" (Gustav Mahler nach Thomas Morus)


