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kreationistische Glaubensaussage zur Entstehung des Lebens
(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Mir geht es nur darum, dass man aus epistemologischen Gründen den Boden der Naturwissenschaften, bzw. der derzeitigen Faktenlage verlassen muss, wenn man sich der Wahrheit annähern will

wieso das denn?

sollen wildeste spekulationen nun den rang der "wahrheit" einnehmen dürfen?

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Die Frage nach der dunklen Energie ist bereits entschieden, wir wissen die Antwort nur noch nicht

Icon_cheesygrinIcon_cheesygrinIcon_cheesygrin

was soll dieser kalauer konkret besagen?

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Und die Frage nach der Seele des Menschen auch

ach ja?

es reicht, irgendeine (und sei sie noch so weltfremd) frage zu stellen, und sie ist entschieden?

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Wahrheit beschränkt sich aber nicht nur auf Naturwissenschaft, bzw. auf aktuelle Erkenntnisse

sondern?

definier doch mal, was du unter "wahrheit" verstehst. mir kommt bisher vor, du meinst damit "wunschdenken"

erzähl mir doch, welches ziel das sein soll. dann können wir schauen, wie geschickt es angegangen wird. wenn du noch nicht mal weißt, welches ziel das überhaupt sein soll, ist doch alles darüber reden sowieso unfug[/quote]
Einige Vorschläge hatte ich ja bereits in den Raum geworfen und mit einem Fragezeichen versehen...
[/quote]

dann sei so gut und wiederhole mal erst nur eins, damit wir drüber reden können

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb:
(04-02-2012, 09:50)petronius schrieb: ich kann kein ziel erkennen,welches da planmäßig angegangen würde - deshalb, und weil jegliche teleologie nicht gebraucht wird, um die phänomene zu erklären, sage ich, daß eben keine teleologie besteht
Das sehe ich etwas anders...

inwiefern und wieso?

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Ich hatte aber noch vor, das an anderer Stelle demnächst mal etwas ausführlicher zu diskutieren und zu hinterfragen und auch ein konkretes Phänomen anzugeben, welches sich für mich nicht erklären lässt

ja, dann mach doch mal!

bisher kommt bei mir nur an "es könnte doch sein, es ist ja nicht auszuschließen, es wäre doch denkbar..."

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob Ziele, Zwecke, Absichten nicht lediglich Interpretationen eines kausalen Zusammenhanges sind. Setzt man bei diesen Begriffen nicht auch bereits schon eine mit einem Willen behaftete Intelligenz oder einen Plan voraus?

aber sicher doch!

genau davon rede ich doch - daß dem nicht so ist

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Man sollte daher vielleicht auch klären, was man mit diesen Begriffen überhaupt meint...

was hältst du von einem wörterbuch?

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb:
(04-02-2012, 09:50)petronius schrieb: du willst uns das gegenteil weismachen - dann beschreib das ziel gefälligst auch
Niedlich, wie du dich hinter dem "uns" versteckst. Icon_cheesygrin

Konnte es mir wieder einmal nicht verkneifen, wenn du mich hier schon so rüde aufforderst. Icon_wink

du kannst also kein ziel der natur definieren, behauptest aber trotzdem eines oder hältst es für wahrscheinlich/möglich

hast du denn überhaupt irgendeine auch nur halbwegs konkrete vorstellung von dem, was du als möglichkeit in betracht gezogen haben willst?

wovon reden wir eigentlich?

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb:
(04-02-2012, 09:50)petronius schrieb: ich versteh diese ganze "es könnte doch sein, es wäre doch denkbar, man kann doch nicht mit sicherheit ausschließen"-debatte nicht. auf dieser basis kann man endlos über alles spekulieren, ohne je zu irgendeinem ergebnis zu kommen

wozu ist das gut, außer zum zeitvertreib?
Nein, es gibt im weitesten Sinne vielen Menschen eine Hoffnung

echt jetzt?

freies herumspintisieren ohne bezug zur erfahrbaren realität gibt menschen hoffnung?

worauf?

und wie armselig ist das eigentlich, sich an so was aufgeilen zu müssen?

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Eine nihilistische Interpretation der Welt, dass alles einfach ohne Sinn, Zweck und ohne jegliche Bedeutung geschieht, ist ziemlich arm und gibt vielen Menschen gar nichts

die steht hier nicht zur diskussion und hat auch keiner vorgebracht

merke: alles hat den sinn, den ich ihm gebe bzw. zuzugestehen bereit bin

(04-02-2012, 18:22)Noumenon schrieb: Die Frage nach einem "Sinn der Welt" müsste man dann wohl ebenso in Bezug auf etwas setzen - günstigerweise in Bezug auf die Welt selbst

wie soll das gehen?

wer ist denn "die welt" oder kann für sie sprechen?
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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