(07-12-2011, 22:46)Ekkard schrieb: Aber wenn wir vom Letzten sprechen, dann war Schopenhauer dichter an der Wahrheit, als er
die in jeder Kreatur vorhandenen Instinkte betonte, sich selbst zu erhalten, da zu sein und gut zu leben.
Daher hatte Nietzsche das ? *g*
Ich habe ein wenig in Robinsons Buch reingelesen, und soweit
ich das verstehe, geht es ihm um einen Gott, der in der Tiefe des
menschlichen Erlebens erfahrbar ist.
Aber wie weit ist das dann von Schopenhauer oder Nietzsche (vielleicht auch Horkheimer) entfernt, wo es doch auch um das "hier und jetzt" geht, im Gegensatz zu einer platonischen Idealwelt ?
Liegt die Notwendigkeit von mythologischem Denken und Beschreiben nur darin, menschliche Erlebniswelten möglichst nah zu vermitteln ?

