27-01-2005, 17:46
Hier, mal was einfaches aus der Matrix:
Gilgamesch (zw. ~ 2750 und 2600 v. Chr.) war König der sumerischen Stadt Uruk und laut dem Epos zu 1/3 Mensch und zu 2/3 Gott. Die Aufteilung in menschliche und göttliche Anteile ist ein Rätsel. Das Epos beschreibt die Heldentaten Gilgameschs, die Freundschaft und die Liebesbeziehung zu dem von der Göttin Aruru erschaffenen menschenähnlichen Wesen Enkidu, aber insbesondere die Auseinandersetzung und die Suche nach seiner ihm von den Göttern verweigerten Unsterblichkeit.
Hinweis: Der Bericht zeigt interessante Parallelen zur biblischen Aussage (Genesis, Kapitel 6), wonach sich Engel auf der Erde materialisierten und Beziehungen mit Menschenfrauen eingingen. Die dadurch gezeugten Kinder wurden die "Nephilim" genannt. Sie (diese "Halbgötter") waren für ihre übermenschliche Stärke und Schlechtigkeit bekannt.
Eine Erklärung für die Wesensanteile Gilgameschs könnte sein, dass sich die Wesenskomponenten Gilgameschs nicht auf seine Herkunft beziehen, wie zuweilen angenommen wird, sondern darauf, in welchem Umfang er den göttlichen Willen befolgt. Die Klage seines Volkes und die Erschaffung Enkidus durch die Götter erfolgten, da Gilgamesch nur zu 2/3 den göttlichen Willen befolgte. Utnapischtim, der Vorfahre Gilgameschs und Verfasser des Sintflutberichtes, war 3/3 göttlich, denn er befolgte den göttlichen Willen Eas vollständig.
Danke,
Jazzter
Gilgamesch (zw. ~ 2750 und 2600 v. Chr.) war König der sumerischen Stadt Uruk und laut dem Epos zu 1/3 Mensch und zu 2/3 Gott. Die Aufteilung in menschliche und göttliche Anteile ist ein Rätsel. Das Epos beschreibt die Heldentaten Gilgameschs, die Freundschaft und die Liebesbeziehung zu dem von der Göttin Aruru erschaffenen menschenähnlichen Wesen Enkidu, aber insbesondere die Auseinandersetzung und die Suche nach seiner ihm von den Göttern verweigerten Unsterblichkeit.
Hinweis: Der Bericht zeigt interessante Parallelen zur biblischen Aussage (Genesis, Kapitel 6), wonach sich Engel auf der Erde materialisierten und Beziehungen mit Menschenfrauen eingingen. Die dadurch gezeugten Kinder wurden die "Nephilim" genannt. Sie (diese "Halbgötter") waren für ihre übermenschliche Stärke und Schlechtigkeit bekannt.
Eine Erklärung für die Wesensanteile Gilgameschs könnte sein, dass sich die Wesenskomponenten Gilgameschs nicht auf seine Herkunft beziehen, wie zuweilen angenommen wird, sondern darauf, in welchem Umfang er den göttlichen Willen befolgt. Die Klage seines Volkes und die Erschaffung Enkidus durch die Götter erfolgten, da Gilgamesch nur zu 2/3 den göttlichen Willen befolgte. Utnapischtim, der Vorfahre Gilgameschs und Verfasser des Sintflutberichtes, war 3/3 göttlich, denn er befolgte den göttlichen Willen Eas vollständig.
Danke,
Jazzter
