26-01-2005, 21:43
Gerhard schrieb:...Ich denke, man kann durchaus auch zu der Auffassung/Überzeugung gelangen,Das ist dann vielleicht eher eine Frage der Mathematik:
das die von Dir zitierten Stellen nicht die nichtgöttlichkeit Jesus Christus belegen*.
mfG Gerhard
Wenn wir nur einen Gott haben
und Jesus betet zu ihm als seinem Vater,
dann hätten wir zwei Götter, wenn er selbst auch noch einer wäre,
also ein Widerspruch.
Daraus ein Mysterium zu machen, ist der übliche Mythen-Trick, den wir uns sparen können.
Gott hat uns nicht umsonst den Verstand gegeben.
Sehen wir Jesus aber als das, was er im NT offenbart,
nämlich als jüdischen Rabbi,
der sich als einziger Mensch Gott gegenüber so gehorsam verhielt, dass er sich mit Recht seinen Sohn nennen konnte,
dann betrachtet er auch in guter Rabbiner-Tradition
jedes Abweichen vom Monotheismus als Blasphemie.
Und vergesst bitte nicht:
Die Gottgleichheit Jesu wurde auf einem Konzil im 4. Jahrhundert beschlossen,
unter Druck von Kaiser Konstantin,
der selbst nicht einmal getauft war,
aber dieses Dogma prima gebrauchen konnte,
um gehorsame Untertanen zu bekommen.
"Tradition ist die Weitergabe des Feuers, nicht die Anbetung der Asche!" (Gustav Mahler nach Thomas Morus)


