01-11-2011, 23:37
Das Thema fragt nach Gott. Wenn Gott als eine Richtschnur und Verpflichtung verstanden wird, ist das Thema keineswegs verfehlt! Wenn man die Dinge genau durchdenkt, bewegen wir uns auf den Gleisen von individueller und sozialer Psychologie, die an diesen Stellen der Tradition ineinanderlaufen. Wenn man sich die Bundesschlüsse der Israeliten mit Gott ansieht, so wird deutlich, dass hier ein von der damaligen Gesellschaft als gut und richtig erkannter Verhaltenskodex in eine Vertragsform gegossen und besiegelt worden ist. 'Gott' steht für die Verpflichtung (das "endgültige Siegel"), das Leben des Nächsten zu bewahren und zu fördern. Der Vertragsentwurf stammt gewiss aus der damaligen Gesellschaft/Priesterschaft und ähnelt bekanntermaßen älteren Vorlagen.
Es kommt in der lutherschen Übersetzung nicht heraus, dass der Kodex mehr einer Prognose für das Volk als einer ethischen Regelsammlung entspricht: "Wenn du an Gott glaubst, dann wirst du ..." (nicht töten, lügen, stehlen usw.).
Es ist doch viel einfacher, die Verantwortung vor diesem Bundesschluss (= Vertrag) wahrzunehmen als vor einem allgemein menschlichen, sozialen Umfeld (Volk, Vaterland, Gesetzgeber,...), mit dem ich persönlich nichts zu tun habe.
Es kommt in der lutherschen Übersetzung nicht heraus, dass der Kodex mehr einer Prognose für das Volk als einer ethischen Regelsammlung entspricht: "Wenn du an Gott glaubst, dann wirst du ..." (nicht töten, lügen, stehlen usw.).
Es ist doch viel einfacher, die Verantwortung vor diesem Bundesschluss (= Vertrag) wahrzunehmen als vor einem allgemein menschlichen, sozialen Umfeld (Volk, Vaterland, Gesetzgeber,...), mit dem ich persönlich nichts zu tun habe.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
Ekkard

