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Wann kann man sich berechtigt als Christ bezeichnen?
#10
Es handelt sich hier, so bin ich der Meinung, um die 'Verwechslung' verschiedener Begriffe:

-Gerechtfertigt

-Christ sein

-Tat

-Glaube

Das sind alles unterschiedliche Begriffe der Theologie. Wenn man von gerechtfertigt redet, dann meint die christliche Theologie, das man Vergebung für seine Sünden geschenkt bekam von Gott. Der Zusatz "durch den Glauben", bedeutet eben, dass es sich um eine Rechtfertigung handelt die alleine darauf beruht, das man ein intuitives Verständnis von der Liebe Gottes hat. Man kann dazu Jesus als Gottes sohn herannehmen, aber mittlerweile bin ich der meinung, dass wenn vergebung stattfindet, und wenn von Sünde die REde ist, dass es sich alleine um "das schlechte Gewissen" des Menschen handelt, und Gott dort eben für UNS das alles ermöglicht. Ervergibt aus unserem Glauben heraus, das er uns vergeben wird. Wer dieses Vertrauen Gott entgegenbringt, dem 'kann' Gott auch vergeben.

Taten, so wie sie im Jakobusbrief beschrieben sind (würde mich interessieren, ob es wissenschaftliche Quellen gibt die Belegen, dass es tatsächlich so war, das Luther diesen Brief 'abschaffen' wollte.) so handelt es sich bei diesen Taten also nicht um einen Verdienst im Sinne von "Wie erlange ich durch dies und das REchtfertigung", sondern "Wie lebe ich mit dieser konstruktiv?", denn der Glaube an die Liebe Gottes fordert auch, dass wir diesen Glauben nicht nur bekennen, sondern glauben. Wie sollen menschen das aber 'erfahren', wenn sie keine Resultate sehen? Sie können nicht in uns hineinsehen. (Das ist aber eher ein weniger starker Grund). Wichtiger ist noch, dass wir durch einen Gelebten Glauben diesen unseren eigenen Festigen können, und, wenn wir schon von der Liebe Gottes überzeugt sind, diese auch in die Welt tragen, damit sie andere erreicht, die evtl anderes glauben (glauben sich etwas verdienen oder opfern zu müssen, um vergebung für etwas zu bekommen, was Gott ja von uns garnicht verlangt, sondern ganz im gegenteil sagt "Kommt her, ich liebe euch egal was war oder ist, ich bin doch euer Vater".

Ob ich dann Christ bin, ist wieder etwas seperates, denn an die Liebe und Vergebung kann ich auch so glauben. Jesus stellt, als christ gesprochen, in meinen Augen DAS Abbild Gottes dar, das genaueste.
Heisst, wenn ich mehr von Gott wissen möchte, dann bekomm ich das beste Bild, wenn ich auf Jesus schaue.

Das was Du dann geschrieben hast hier:

Zitat: 1. getauft ist?
2. regelmäßig in die Kirche geht?
3. regelmäßig in der Bibel liest?
4. Jesus als Gott anbetet?
5. an das Kreuz als Evangelium glaubt?
6. umkehrt und ein frommes Leben führt?
7. sich und sein Leben völlig Gott bzw. Jesus unterordnet?
8. wiedergeboren ist? (Was heißt das überhaupt genau?)

Bezeichnen Rituale und rituelle Vorgänge, die von Christen dann ausgeführt werden.

1.Man tauft als Zeichen des Einstiegs in den Glauben (zumindest ist das die Idee)

2.Man trifft dann andere des selben Glaubens, um sich zu helfen, und zu wissen ich bin nicht alleine.

3.Man liest die Bibel, weil man von Jesus mehr wissen möchte, und diesen liebenden Gott kennenlernen möchte, die Geschichte die die Menschheit mit ihm schon hatte, also irgendwie auch unsere Geschichte.

4.Jesus wird nicht als Gott angebetet, sondern als Offenbarung Gottes. Durch ihn hat sich gott in einem Menschen voll Offenbart, ganz und gar. Wenn einige ihn nicht als göttlich sehen möchten, spielt das keine Rolle (ich z.B. sehe ihn als göttlich an, aber richtig brauchen 'tuts das nicht'). Jesus ist Gott, der uns zeigt, dass er uns so sehr liebt, dass er uns sogar unser dummes schlechtes Gewissen hilft zu bereinigen indem sich Gott eben selbst 'opfert' um seine Liebe zu zeigen (Johannes 3:16)

5.Ich denk nicht das man an "das kreuz" als Evangelium glaubt, sondern das das Kreuz nur ein Ausdruck war, dür das Evangelium. D.h. die Heilsbotschaft von Gottes uneingeschränkter Liebe zu seinen Kindern.

6.Hmm, umkehrt?! Das ist uch so ein wort. Und was ist eigentlich ein frommes leben. Ich kann eigentlich nicht fromm sein, also glauben. Und umkehren, naja, das muss jeden Tag, bei jeder Entscheidung neu passieren.

7.Ich würde es nicht als Unterordnen bezeichnen, sondern als anvertrauen. Ich vertraue die Basis für mein Leben Gott an, und dem Glauben daran das er uns liebt, das er uns diese Liebe als Jesus lehrte und zeigte.

8.Die Wiedergeburt ist ein rein subjektives Empfinden Gott bei sich zu haben. Man kannst weder definieren noch normiert beschreiben. Es handelt sich um den Zustand indem realisiert wurde, das eigentlich nichts uns von Gott je getrennt hat. Nur wir selbst. Es wird auch als Geschenkt Gottes bezeichnet. Es findet eigentlich in verbindung mit gebeten statt. Die Wiedergeburt verändert einen Menschen von Grund auf, wenn er diese Erkenntnis vorher nie 'gespürt' hat. Und diese "Neue Bewusstseinsebene", diese Energie Gottes die dann in uns zugänglich wird und durch uns inder Welt wirken kann (wenn wir denn das auch zulassen wollen) nennt sich denn Heiliger Geist, der Prozess nennt sich "Geistestaufe".

Ich hoffe hier nicht etwas doppelt gemoppelt zu haben, und nicht Dinge wiederhoöt habe, die bereits erwähnt wurden (will ja niemand langweilen).


XP

Jazzter
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Re: wann - von Jazzter - 26-01-2005, 23:50
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Re: wann - von Mandingo - 27-01-2005, 12:00
Christsein - von Mariamante - 31-01-2005, 20:32
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Lieber Mandingo - von Mariamante - 01-02-2005, 23:32
[Kein Betreff] - von Jazzter - 02-02-2005, 00:02
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Re: Christsein - von Mandingo - 02-02-2005, 00:30
wann kann man - von Gast - 04-02-2005, 01:26
Re: wann kann man - von Mandingo - 04-02-2005, 20:21
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