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Geistliches Oberhaupt arbeitet in der Religion für Geld ?
#1
Es ist logisch dass jemand der religiöse Arbeit gegen Bezahlung verrichte kein Geistliches Oberhaupt für andere sein kann.

Es ist logisch dass jemand der religiöse Arbeit leistet und dafür kein Geld annimmt kann ein Geistliches Oberhaupt für andere sein, durch jahrelange Arbeit (Erfahrung) für die Religion, Weisheit und Ehrlichkeit.
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#2
Und wie saehe die Logik hinter diesen Feststellungen konkret aus?
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#3
Ich denke, Statesman hat folgende Bibelstelle gemeint:

"Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben."

Hier die ganze Bibelstelle:

"Diese Zwölf sandte Jesus aus und gebot ihnen: Geht nicht zu den Heiden und betretet keine Stadt der Samariter, sondern geht zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Geht und verkündet: Das Himmelreich ist nahe.
Heilt Kranke, weckt Tote auf, macht Aussätzige rein, treibt Dämonen aus! Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben.
Steckt nicht Gold, Silber und Kupfermünzen in euren Gürtel.
Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd, keine Schuhe, keinen Wanderstab; denn wer arbeitet, hat ein Recht auf seinen Unterhalt.
Wenn ihr in eine Stadt oder in ein Dorf kommt, erkundigt euch, wer es wert ist, euch aufzunehmen; bei ihm bleibt, bis ihr den Ort wieder verlasst."
Matthäus 10,5 - 10,11 Einheitsübersetzung
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#4
(02-01-2026, 21:49)Sinai schrieb: Ich denke, Statesman hat folgende Bibelstelle gemeint:

"Umsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr geben."

vieles, was "geistliche oberhäupter" so von sich geben, ist umsonst - aber nicht gratis
einen gott, den es gibt, gibt es nicht (bonhoeffer)
einen gott, den es nicht gibt, braucht es nicht (petronius)
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#5
Geistliches Oberhaupt und materialistisches Oberhaupt sind zwei Gegensätze, wie Gut und Böse.

Es ergibt keinen Sinn:
Materialistisches Oberhaupt arbeitet ohne Geld für seine Arbeit zu verlangen.
Geistliches Oberhaupt arbeitet in der Religion und verlangt Geld für seine Arbeit.

Es ergibt Sinn:
Materialistisches Oberhaupt arbeitet und verlangt Geld für seine Arbeit.
Geistliches Oberhaupt arbeitet in der Religion ohne Geld für seine Arbeit zu verlangen.


Religiöser Arbeiter können wenn sie wollen für ein Gehalt arbeiten, aber es ist nicht logisch dass sie sich als Geistliches Oberhaupt bezeichnen wenn sie für ihre Arbeit Geld erhalten.

Es ist fair wenn sie der Öffentlichkeit mitteilen ob sie für Geld arbeiten oder nicht, und es nicht verheimlichen.
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#6
Früher hat man bei Geburtstagen aus der Torte in der Mitte ein großes rundes Stück heraus geschnitten und dem Geburtstagskind gegeben - der Ehre des Tages angemessen. Alle anderen mussten sich den verbleibenden Kranz teilen. Der einzige Zweck eines geistigen Oberhauptes ist es, jeden Tag als Ehrentag zu erleben - mit großem Tortenstück aus der Mitte (im übertragenen Sinne!).
Im übrigen ist Lohn ein weltlich Ding und steht jedem Dienstleister zu, ob wir den Dienst goutieren oder nicht ...

Apropos "materialistisches Oberhaupt": Du meinst vielleicht "weltliches Oberhaupt", Clanchef, König, Regent oder etwas in dieser Richtung. "Materialistisch" bezieht sich auf eine sehr spezielle Charaktereigenschaft, nämlich nach materiellen Gütern strebend. Das gibt es bei geistlichen Oberhäuptern natürlich genauso.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#7
materialistisches Menschen – jemand der nichts tut ohne dafür bezahlt zu werden, sie nehmen Geld von ihren eigenen Kindern weil sie diese großgezogen haben. Kurz gesagt: Bei ihm ist nichts umsonst.

Ein Oberhaupt kann jemand sein der jahrelange Arbeit (Erfahrung) für Geld, Weisheit und Ehrlichkeit bei der sache besitzt.

Für mich ist das keine hochwertige oder attraktive Lebensweise, aber solange sie anderen nicht stören, stören sie mir auch nicht.
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#8
Der Materialist schreibt in diesem Forum gegen Bezahlung, er möchte nicht umsonst schreiben.

Andere schreiben in diesem Forum um sich selbst und anderen zu helfen oder um etwas zu lernen, und stärken so ihren Geist.
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#9
Da haben wir hier im Forum wohl keine Materialisten...
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#10
Ich verstehe nicht, was du uns hier mitteilen möchtest. Beispiel: Es gibt keine Materialisten, die in diesem Forum gegen Bezahlung schreiben oder Sonstiges leisten. Ich selbst bin weitest gehend Materialist aber aus anderem Grund: Ich halte Materie für bedeutend fähiger als alle Weltbilder der Religionen. Insofern muss ich bei der Beschreibung des Materialismus "zurück rudern". Gleichwohl ist Materialismus ein Charakterzug - meinetwegen eine antrainierte Einstellung.

Und bei "Oberhaupt" habe ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Denn Oberhäupter werden oft gewählt, erben das Amt oder putschen sich mit einer Soldateska in die Position. Und das nun wieder hat mit Materialismus überhaupt nichts zu tun.
Mit freundlichen Grüßen
Ekkard
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#11
(Gestern, 01:00)Ekkard schrieb: Ich verstehe nicht, was du uns hier mitteilen möchtest. Beispiel: Es gibt keine Materialisten, die in diesem Forum gegen Bezahlung schreiben oder Sonstiges leisten. Ich selbst bin weitest gehend Materialist aber aus anderem Grund: Ich halte Materie für bedeutend fähiger als alle Weltbilder der Religionen. Insofern muss ich bei der Beschreibung des Materialismus "zurück rudern". Gleichwohl ist Materialismus ein Charakterzug - meinetwegen eine antrainierte Einstellung.

Und bei "Oberhaupt" habe ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Denn Oberhäupter werden oft gewählt, erben das Amt oder putschen sich mit einer Soldateska in die Position. Und das nun wieder hat mit Materialismus überhaupt nichts zu tun.

Manche Menschen verstehen Religion als Glauben, andere als Handlungen durch ganzes Leben.

Das Handlungen durch ganzes Leben erschaffen glauben.

Wenn das Handeln eines Menschen vernünftig und freundlich zu sich selbst und anderen ist, dann ist sein Glaube richtig und vernünftig.



Du bist ein Materialist nur im Herz, deine Handlungen im Laufe deines Lebens werden dir zeigen welcher Religion du angehörst.
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#12
(21-01-2026, 23:16)Ekkard schrieb: Früher hat man bei Geburtstagen aus der Torte in der Mitte ein großes rundes Stück heraus geschnitten und dem Geburtstagskind gegeben - der Ehre des Tages angemessen.

Interessant. Habe ich aber noch nie gehört. In welcher Region gab es diesen Brauch?
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