hallo :)
ich bin neu hier und habe eine für mich wichtige frage !
warum verlangen die religionsgründer ( jesus , buddha , krishna.. ) immer , daß man sich von seiner familie lösen soll um ihnen nachzufolgen......
aber in diesem moment erzeuge ich ja großes leid ( was man diesen religionen nach AUF JEDEN FALL vermeiden soll ) , wie soll man eine solche forderung verstehen ?
kann man alls normaler familienmensch sich nicht auch dem höchsten widmen ?
man hat doch auf dieser welt auch seinen verpflichtungen nachzukommen und seine aufgaben zu erfüllen ? !
Hallo Waldnymphe,
ganz so streng ist's wohl doch nicht - Muhammad hat das nicht verlangt, und auch im Hinduismus steht ein Zurückziehen von der Familie erst nach dem Abschluß der familiären Verpflichtungen im 'Programm'. Auch Jesus und der Buddha hatten verheiratete Anhänger (siehe Schwiegermutter des Petrus :)) - allerdings wird gerade im Frühbuddhismus großer Wert auf die Enthaltsamkeit von jeder Anhaftung gelegt, nicht nur der an eine Familie.
() qilin
Hallo,
Qillin sei nicht ganz so voreilig , hier sind einige Beispiele die eine Trennung von der Familie ganz klar darlegen und begründen.
Als Ibrahim von Allah und den Engeln sprach war sein Vater aufs tiefste erschrocken und seine Mutter rief: " O mein Sohn, wie kannst du nur die Religion deiner Väter verleugnen, indem du sagst, es gäbe nur einen Gott? Wir haben doch so viele verschiedene Götter." Ibrahim folgte seinem Vater , indem er ihm half die geschnitzten Götter auf dem Markt zu verkaufen, aber er verkündete von seinem Gott von Allah dem einzigem Gott und nur dieser ist anbetungswürdig, nicht diese geschnitzten Holtfiguren. Auf diese Weise begann Ibrahim seinen Auftrag zu erfüllen und er hinderte die Kunden am Kauf der Holzfiguren ab und verkündete die wahre Lehre der reinen Religion.
Dies mißfill der Gesellschaft und sein Vater war sehr zornig so das er ihn erst einmal eine Tracht prügel verasste, daraufhin haute Ibrahim von zu hause ab. Als er nun zum Propheten berufen war stellte sich sein eigener Vater und sein Onkel gegen ihn und waren bereit ihn sogar zu vernichten.
Sure 19:42-49
......Und trennen will ich mich von euch und von dem, was ihr außer Allah anruft, und will meinen Herrn anrufen.Vielleicht rufe ich meinen Herrn nicht umsonst an.
" Und gedenke im Buche Ibrahim. Siehe , er war aufrichtig, ein Prophet. Da er zu seinem Vater sprach:" O mein Vater, warum verehrst du , was nicht hört und sieht und dir nichts nützt? O mein Vater, siehe nun ist zu mir ein Wissen gekommen, das nicht zu dir kam. So folge mir, dass ich dich auf den rechten Pfad leite. O mein Vater diene nicht dem Satad; siehe , der Satan war ein Rebell wider den Erbarmer. O mein Vater, siehe , ich fürchte , dass dich die Strafe vom Erbarmer trifft und du ein Kumpan des Satans wirst. " Er sprach:" Verwirfst du meine Götter, o Ibrahim? Gibst du dies nicht auf , wahrlich , so steinige ich dich. Verlaß mich für eine Weile. " Er sprach: " Frieden sei auf dir ! Ich werde meinen Herrn um Verzeihung für dich anflehen; siehe, Er ist gütig gegen mich. Und trennen will ich mich von euch und von dem, was ihr außer Allah anruft, und will meinen Herrn anrufen. Vielleicht rufe ich meinen Herrn nicht umsonst an." (19:42-49).
Obwohl Ibrahim, enttäuscht und zornig hätte sein können, betete er dennoch um seines Vaters Wohlergehen:" Wahrlich ich will für dich um Verzeihung bitten, aber ich werde nichts für dich von Allah erlangen." (43:25-26)
"Und auch Ibrahim betete nur um Verzeihung für seinen Vater infolge eines Versprechens, das er ihm gegeben. Als ihm aber offenkund ward, dass er ein Feind Allahs war, sagte er sich los von ihm . Siehe, Ibrahim war wahrhaftig mitleidsvoll und milde." (9:115)
Der Islam kennt drei Arten von Bindungen (Silat):
1. Die Bindung durch Blut, die Blutsverwandtschaft (Silatu-1-qurba).
2. Die Bindung durch Heirat (Silatu-1-Musahara), die einen starken Zusammenhalt innerhalb einer oder zwischen mehreren Familien bewirkt.
3. Die Bindung durch den Glauben (Silatu-1- 'Aqida), die im Islam eine echte Brüderlichkeit darstellt. Diese Art von Bindung des Geistes und der Seele im Islam liegt in ihrem Wert höher als die leibliche Bindung. Sie wird deshalb als die echte Verwandtschaft angesehen.
Die islamischen Gelehrten leiten aus den Geschichten einiger Propheten die Begründung für die hohe Bewertung von "Silatu-l-'Aqida" gegenüber jeder anderen Art von Bindung ab. Das erste Beispiel hierfür im Qur'an finden wir in Sura , Vers 113-114:
"Es kommt dem Propheten und den Gläubigen nicht zu, für die Götzendiener um Verzeihung zu flehen, und wären es selbst ihre nächsten Verwandten, nachdem ihnen deutlich geworden ist, daß jene Bewohner der Jahim sind. Daß Abraham um Verzeihung bat für seinen Vater, war nur wegen eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte; doch als ihm klar wurde, daß jener ein Feind Allahs war, sagte er sich von ihm los. Abraham war doch gewiß zärtlichen Herzens und sanftmütig."
Der erste Vers enthält die Pflicht zum Abbruch der freundschaftlichen Beziehungen zu den Ungläubigen und das Verbot, für sie um Vergebung wegen ihrer Ablehnung der Anbetung Allahs zu bitten. Die Worte "nachdem ihnen deutlich geworden ist, daß jene Bewohner der Jahim sind" beinhalten die Begründung für dieses Verbot, nämlich daß sie wegen ihres Unglaubens auf jeden Fall der Hölle verfallen sind.
Nach einem Hadit, der von Al-Buharyy überliefert wird, wurde dieser erste Vers offenbart, als der Prophet Muhammad (s) versuchte, seinen Onkel Abu Talib, der im Sterben lag, dazu zu bewegen, Muslim zu werden. Abu Jahl und 'Abdullah Ibn Abi Umayya, zwei Feinde des Islam, beschworen Abu Talib jedoch, die heidnische Religion seines Vaters nicht zu verleugnen. Da sagte der Prophet, (s): "Ich werde für dich um Vergebung bitten, solange es mir nicht verboten ist." Daraufhin offenbarte Allah (t) diesen Vers.
Hier wird deutlich, daß der Prophet , (s) seinen Onkel aus verwandtschaftlichen Gründen liebte und versuchte, ihn zum Islam zu bringen. Trotz ablehnender Haltung Abu Talibs gab der Prophet, (s) dennoch nicht auf und bat Allah (t) um Vergebung für seinen Onkel, verbunden mit dem Wunsch, daß er doch noch zum Islam übertrete. Als es aber klar war, daß Abu Talib durch seinen Unglauben nach dem Tode der Hölle verfallen war, gab es keinen Grund mehr, für ihn zu beten; es lag keine Verwandtschaft im islamischen Sinne vor. Diese Zweitrangigkeit der Blutsverwandtschaft geht auch aus dem zweiten Vers eindeutig hervor.
Abraham, (a.s.) versuchte ebenfalls, seinen geliebten Vater zum Islam zu bringen, und versprach, Allah um Vergebung für ihn zu bitten. Als ihm jedoch durch die Offenbarung deutlich wurde, daß sein Vater Allahs Feind war, sagte er sich von ihm los, obwohl er von Natur aus langmütig und gutherzig war. Er hatte erkannt, daß die Feindschaft zu Allah zwangsläufig die Bindung durch Blutsverwandschaft aufheben muß.
Allah (t) weist in diesem Vers ausdrücklich auf den Grund hin, warum Abraham , (a.s.) für seinen Vater um Vergebung bat, nämlich das Versprechen Abrahams gegenüber seinem Vater, durch das er sich gebunden fühlte. Er konnte jedoch davon absehen, als es keine Voraussetzung mehr für das Einhalten des Versprechens gab; die erst später ihm offenbarte Feindschaft seines Vaters gegenüber Allah entband Abraham (a.s.) von seinem Versprechen. Ein weiteres Beispiel für die "Silatu-l-'Aqida" finden wir in Sura 11, Vers 40. Es handelt sich um die Geschichte des Propheten Noah, (a.s.) er ist gerade mit dem Bau der Arche fertig geworden, und auf Allahs Aufforderung hin fängt Noah an, die Arche zu beladen; der entsprechende Befehl Allahs im Qur'an lautet:
"Bringe in das Schiff je zwei von allen (Arten) hinein, Pärchen, und deine Familie mit Ausnahme derer, gegen die das Wort bereits ergangen ist, und die Gläubigen."
Durch den Willen Allahs beginnt eine Riesenkatastrophe in der Menschheitsgeschichte. Das Wasser strömt und sprudelt von überall her, sogar aus der Erde, und ergießt sich in einer Weise über die Erde, die nicht die geringste Hoffnung auf Rettung zuläßt. Noah, (a.s.) fordert seinen Sohn voller Sorge auf, in die Arche zu kommen; er sagt:
"0 mein Sohn, steig mit uns ein und bleibe nicht bei den Ungläubigen!" (Sura 11, Vers 42).
Da erwidert der Sohn:
"Ich will mich sogleich auf einen Berg begeben, der mich vor dem Wasser retten wird." (Sura 11, Vers 43).
Noah, (a.s.) erwidert sehr bedauernd und traurig im gleichen Vers:
"Es gibt heute keinen Retter vor Allahs Befehl - (Rettung) gibt es nur für jene, derer Er Sich erbarmt."
In diesem Augenblick bricht zwischen den beiden eine Riesenwasserwelle hervor, die den Vater vom Sohn trennt. Der Sohn ertrinkt, ohne daß der Vater ihn beim Ertrinken sehen darf; denn aus Gnade will Allah (t) den Vater nicht durch den Anblick des Todeskampfes seines Sohnes quälen. Am Ende dieser erschütternden Szene wendet sich Noah demütig und in Liebe an seinen Schöpfer, an Allah (t), den Allmächtigen, und beruft sich auf das Versprechen Allahs, daß seine Familie doch zu den Geretteten gehören solle. Noah sagt:
"Mein Herr, mein Sohn gehört doch zu meiner Familie, und Dein Versprechen ist doch wahr, und Du bist der beste Richter." (Sura 11, Vers 45).
Nun gibt Allah (t) Noah eine Antwort, die jede Denkvorstellung der Menschen grundlegend verändert hat. Allah (t) sagt zu Noah:
"0 Noah, er gehört nicht zu deiner Familie; siehe, dies ist kein rechtschaffenes Benehmen. So frage Mich nicht nach dem, von dem du keine Kenntnis hast. Ich ermahne dich, damit du nicht einer der Toren wirst." (Sura 11, Vers 46).
Die Qur'an-Kommentatoren warnen vor der Behauptung, der Sohn Noahs entstamme einer unehelichen Beziehung. Diese Behauptung ist falsch, da Allah (t) auf keinen Fall zugelassen hätte, daß Häuser und Familien seiner Propheten und Gesandten auch nur im geringsten befleckt oder geschändet würden.
Aus dem Qur'an-Vers resultiert folgende Tatsache: Der Sohn Noahs war zwar sein leiblicher Sohn, gehörte aber seelisch und geistig nicht zur Familie Noahs , (a.s.) die durch den Glauben an Allah (t) mit dem Familienvater verbunden war, durch die "Sifatu-l-'Aqida", also die Bindung durch den Glauben, die einen höheren Stellenwert besitzt als jede andere Art von Verwandtschaft.
Die Brüderlichkeit (Uhuwa) im Islam wird als erstrangig angesehen. Und nur durch die Zugehörigkeit im Glauben sind Heil und Rettung möglich. Beziehungen blutsverwandtschaftlicher Art sind selbst beim Sohn eines großen Propheten wie Noah bedeutungslos, wenn jener den Verleugnern angehört und sich gegen die göttlichen Interessen und gegen solche der Gemeinschaft der Gläubigen (Umma) stellt. Es ist nicht von ungefähr, daß Muhammad, der Gesandte Allahs, (s) sagte:
"Keiner von euch gilt eher als gläubig, bis daß er mich mehr liebt als seinen Vater und sein Kind und alle Menschen zusammen."
Bezüglich der Geschichte des Gesandten Allahs wird von den Historikern die Tatsache erwähnt, daß sich die Gefährten des Propheten Muhammad, (s) von allen Angehörigen und Verwandten distanziert hatten, um jederzeit an der Seite des Propheten bereitzustehen; sie nahmen an den Kämpfen gegen die Feinde Allahs teil, zu denen eigene Väter und Kinder sowie leibliche Brüder und sonstige Verwandten gehörten.
Ein Beispiel von vielen hierfür liefert uns Abu Bakr, ®: Sein Sohn kämpfte in der Schlacht von Badr gegen die Muslime. Als dieser später Muslim geworden war, eröffnete er eines Tages seinem Vater, daß dessen Leben zweimal in seiner Hand gewesen sei, er seinen Vater aber aus Liebe zu ihm nicht getötet habe. Darauf erwiderte Abu Bakr, ®: "Mein Sohn, wenn ich eine solche Gelegenheit auch nur einmal gehabt hätte, wärest du heute nicht mehr am Leben!"
Nach dem Sieg von Badr fragte der Prophet Muhammad, (s) was mit den Kriegsgefangenen geschehen solle.
Daraufhin schlug 'Umar, ® vor, die Gefangenen mit dem Schwert zu töten; und zwar solle jeder Gefangene durch einen seiner muslimischen Verwandten den Tod finden. Der Prophet aber ließ sie frei.
Als 'Umar, ® Kalif war, ging er einmal nachts durch Al-Madma. Da hörte er Lärm in einem Haus. Eine Frau schalt ihre Tochter, daß sie zu wenig Wasser unter die Milch mische. Darauf entgegnete die Tochter, daß 'Umar solche Betrügereien verboten habe. Die Mutter meinte, daß 'Umar sie bei ihrem Tun ja nicht sähe. Da sagte die Tochter: "Wenn 'Umar mich auch nicht sieht, so sieht mich doch sein Schöpfer!" 'Umar, ® war so beeindruckt von der Gottesfurcht dieses Mädchens, daß er seinem Sohn empfahl, das Mädchen wegen seines festen Glaubens zu heiraten. Ibn Al-Atir berichtet von 'Abdullah, dem Sohn des "Hauptes der Heuchler", 'Abdullah Ibn Ubay Ibn Salul:
"Der Sohn 'Abdullah ging aufgrund eines Gerüchtes zum Propheten Muhammad, (s) und sagte:
"O Gesandter Allahs, ich habe gehört, daß du die Hinrichtung meines Vaters beabsichtigst. Wenn du es wirklich tun willst, dann gib mir den Befehl zu dieser Aufgabe, und ich werde sein Haupt zu dir tragen; ich fürchte aber, daß du einen anderen mit der Hinrichtung meines Vaters beauftragst und ich den Töter meines Vaters unter den Menschen laufen sehe und dann diesen umbringe; dann aber würde ich einen Glaubensbruder wegen eines Ungläubigen (damit meinte er seinen eigenen Vater) umbringen, und dafür würde ich von Allah mit der Hölle bestraft." Darauf antwortete der gütige Prophet, (s): >Im Gegenteil, wir werden zu deinem Vater barmherzig sein und ihn gut behandeln.<"
Dieser Vorfall und die Äußerung des 'Abdullah über seinen Vater wurden vom Propheten, (s) weder getadelt noch verworfen; denn die Äußerung gilt dogmatisch als richtig, weil die Bindung aufgrund des Glaubens stärker ist als die leibliche Bindung.
Hallo
Ich denke, dass dies ein wichtiger Punkt ist. Wir sind im eigentlichen Sinne Familienwesen und selbst die Heiligen scharten eine Anhängerschaft (Familie) um sich. Familie bedeutet: einer für alle und alle für einen. Wie kann man sich gut entwickeln, wenn man nicht die Geborgenheit einer Familie hat?
Sri Krishna sagt nicht, dass man sich von seiner Familie lösen soll, jedoch ist es wichtig, dass die Mitglieder der Familie uns unterstützen bei unseren Selbstfindungsprozess und wir auch den andereren helfen. Ehrliche Beziehungen sind sehr kostbar und niemand hat das Recht, sie im Namen einer Religion zu zerstören.
Leider sieht die Praxis etwas anders aus und daher bleibt einem nichts anderes übrig als sein Unterscheidungsvermögen zu schulen. Hinzu kommt noch, dass viele Aussagen der Heiligen falsch interpretiert werden.
Es steht außer Frage, dass man sich den Höchsten widmen kann, egal in welchen äußeren Umständen man sich auch befinden mag.
Gruß Peter
also ich weiß nicht ob ich dich jetzt damit verletze , entschuldige im vorraus !
aber das ist ja entsetzlich , bar jeder menschlichkeit !
ich fühle mich immer mehr bestätigt KEINER religion anzugehören !
ich glaube ich würde mich sogar gegen gott stellen , denn mehr alls vernichten kann er mich nicht , was hat DAS MIT LIEBE zu tun ? also für mich komplett unverständlich , schade !
also habe ich mich nicht getäuscht des öfteren sehr unangenehme gefühle des unrechts zu haben , wenn ich soetwas gelesen habe ( ich habe schon sehr viel religiöse schriften gelesen nur weiß ich nicht mehr was alles , ich könnte daraus nicht so zitieren wie ihr , nur diese unmenschlichkeiten sind mir aufgefallen und deshalb habe ich sie mir gemerkt )
in der bibel kommen ja auch solche scheußlichkeiten vor , wozu braucht gott das , hat er freude daran die menschen zu quälen ?
aber ich nehme stark an , daß das nur den kranken gehirnen der menschen entsprungen ist und diese geschichten durch die jahrhunderte verzerrt wurden !
Salam Zehra,
Du hast recht, ich war da etwas voreilig - ich hatte Waldnymphe so verstanden, daß sie nach einer unbedingten Lösung aus familiären Bindungen fragte, wie sie ja im Frühbuddhismus üblich war und auch bei Jesus so verstanden werden könnte ("Wer Vater und Mutter nicht hasst..."). Daß Glaubensbindungen vor denen der Familie Vorrang haben, ist wohl in den meisten Religionen der Fall - wenn auch nicht immer so dramatisch wie in Deinen Beispielen.
Wa salam
() qilin
Glaubensbindungen sind wichtiger, da es geistige Bindung bedeutet, welche in einigen Religionen ewig sein kann, desweiteren ist Familie nicht nur rosarot und hat oft nicht so viel mit Liebe zu tun, das Familie = Liebe ist, das ist westliches Träumen.
Hallo Omyoshi,
natürlich ist Familie nicht immer rosarot - wer hätte das noch nicht erfahren - aber eine Familie ohne Liebe wird wohl nirgends funktionieren. Und daß (nicht Familie, sondern) Ehe mit Liebe verbunden sein sollte, ist zwar in der Menschheitsgeschichte relativ neu und in der westlichen Welt gewachsen, aber auch Träume haben ihren Sinn - und manchmal auch Wirkung... :)
() qilin
Hallo,
Wahrlich, wie undankbar sind wir Menschen doch gegenüber unserem Herrn!
so viel tat der Herr der Welten für uns Menschen. All die herrliche Pracht, auf dieser wunderschönen Welt, all dies wurde nur für uns geschaffen. Wir Menschen sind im Verhältnis zum Universum nichts.
Die riesigen witen des Weltalls nehmen ungeheuere Dimensinonen an, was uns Menschen als unbedeutend erscheinen lässt, und doch sind wir Mensch die Krönung dieser wunderbaren Schöpfung.
allah hat uns Menschen mit Verstand und Begabung ausgestattet.
Wir Menschen sind die Statthalter auf dieser Welt.Für uns Winzlinge hat Allah dies alles Geschaffen. Er überlässt und diese Erde für eine Weile, damit Allah die Ergebenen Menschen erkennen kann. In all Seiner unbeschreibbaren Weisheit, lässt Gott uns walten und schalten.
Allah bräuchte uns dies alles nicht zu geben. Keiner ist da, der Seiner Macht ewas entgegensetzen könnte! Bei all dem frevelhaften Tun , gibt Er uns trotzdem immer wieder die Chance, uns zu Ihm zu bekennen. Es würde Seine Macht nicht schmälern, wenn Er uns auf der Stelle vernichten würde. Seine Macht wird dadurch nicht mehr oder weniger. Er genügt sich Seiner Selber.
Wir Menschen aber, brauchen Gott. Ohne Ihn sind wir hilflos auf Erden. Er kümmert sich jeden Tag aufs neue um uns. Er versorgt jeden Menschen aufs neue. Ihm ist es egal, ob derjenige gläubig ist oder nicht, Er versorgt den Gläubigen wie den Ungläubigen Menschen. Erhaben ist Er , was die Menschen über Ihn reden oder denken. Aber Gott ist auch der Abrechnende . Wir Menschen haben zwar von Gott auf dieser Welt die freie Wahl. Für oder gegen Gott zu sein. Die Abrechnung erfolgt, wenn der Tod bei dem Menschen eintritt.
Die Propheten verbrachten ihr Leben damit, die wahre Religion mit großer Geduld und Ausdauer darzulegen, ohne irgendwelche Kompromisse zu schließen. Im Koran wird berichtet , dass der Prophet Noah a.s. seine Mitmenschen Tag und Nacht zu Allahs Weg rief und sie vor Seiner Strafe warnte. Trotz ihres Spottes und ihrer Ungerechtigkeit wankte er nicht.
" Er sagte: " Mein Herr, ich habe mein Volk gerufen, nacht und zur Tageszeit. Und mein Ruf hat ihnen nichts gemehrt als Weglaufen. Und jedes Mal , wenn ich sie dazu gerufen habe, dass Du ihnen verzeihst, haben sie ihre Finger in ihre Ohren gesteckt und sich mit ihren Gewändern eingehüllt und verharrten und wähnten sich überaus groß. Dann habe ich sie laut vernehmbar gerufen. Dann habe ich es ihnen offen dargelegt, und ich habe es ihnen streng vertraulich mitgeteilt. Und ich habe gesagt: Bittet euren Herrn um Verzeihung. Er ist ja ganz Verzeiher." (71:5-10)
Der Prophet Noah tat alles, was Allah von ihm verlangte. Die Antwort , die sein Volk im gab, lautet im Koran: " Es hat vor ihnen das Volk Noahs abgeleugnet , und sie haben Unseren Knecht geleugnet, und sie sagten: Ein Besessener!, und er wurde bedroht.
(Was "bar jeder Menschlichkeit ist Waldnymphe" kann man erst unterscheiden lernen, wenn man sich selbst Informationen besorgt und anfängt sich ernsthaft mit seinem Verstand versucht Gott kennenzulernen. Denn aus Unwissenheit , sind wir diejenigen die falsche Schlüsse ziehen und das auch noch recht voreilig!)
Als Reaktion auf die Überschreitung seines Volkes offenbarte Allah dem Propheten Noha:
"Und es wurde Noah eingegeben: Sicher glaubt keiner von deinem Volk, außer wer schon geglaubt hat, also sei nicht verzagt wegen dem, was sie getan haben. Und fertige das Schiff vor Unseren Augen und mit Unserer Eingebung an und sprich Mich nicht wegen derjenigen, die Unrecht tun, sie sind ja Ertrinkende." (11:36-37)
Prophet Noah verkündete seinem Volk die Botschaft bis Allahs Hilfe kam. Trotz aller Schwierigkeiten, die ihm begegneten , hörte er nie auf, die Religion zu erklären. Das bedurfte ganz sicher großer Geduld. Während das Mitteilen der Botschaft durch einen jeden von ihnen das Mittel für die Rechtleitung der Gläubigen war, legte es zugleich auch die Lügen der Glaubensverweigerer offen. Durch Seine Gesandten hat Allah die Wahrheit gegen das Falsche geschleudert und es mitten hinein getroffen.
" Vielmehr werfen Wir mit der Wahrheit gegen das Nichtige, und sie zerschmettert es, und dann ist es vergangen, und wehe euch wegen dem, was ihr zuschreibt."
Abraham:
Als er mit den Glaubensverweigerern rang, war der Prophet Abraham a.s. allein. Niemand war bei ihm, um ihm zu helfen und ihn zu unterstützen, weder körperlich noch geistig. Aber er hielt in einem solchen Maß durch, dass die üblen Missetäter in lebendig verbrennen wollten, nur weil er ihnen die Wahrheit predigte. Allah rettete den Propheten Abraham vor einem solchen qualvollen Tod durch Seine Allmacht und schützte ihn vor seinen Feinden; " Sie sagten: Verbrennt ihn und helft euren Göttern, wenn ihr etwas tut. Wir sprachen: Feuer , sei kalt und Frieden über Abraham! Und sie wollten im nachstellen, also haben Wir sie zu den größten Verlierern gemacht." (21:68-70)
Der Prophet Abraham ist ein Beispiel für die Hingabe der Propheten an Allah und ihre Entschlossenheit auf Allahs Weg. Allah beschreibt ihn mit dem Vers: ".........Abraham war ja bestimmt gutherzig , milde "
Alle von Allahs Gesandten haben die hervorragendsten und erhabensten Eigenschaften entfaltet.
Maria:
Der Koran berichtet ausführlich von Marias Schwangerschaft mit dem Propheten Jesus a.s. und von seiner Geburt.Nachdem sie mit Allahs Hilfe und Schutz allein geboren hatte, gab Maria durch ihren starken Charakter ein Beispiel für die Welt, als sie zu ihren Leuten zurückkehrte. Sie und ihre Familie waren in der Stadt, in der sie lebten , als fromme, keusche und gläubige Menschen bekannt.
Als Maria nach längerer Zeit mit einem Kleinkind zu ihren Leuten zurückkam, waren alle gegen sie.
Es gab welche, die nicht glaubten, dass der Prophet Jesus eine frohe Botschaft Allahs für sie war, und sie verleumdeten sie und versuchten ihr zu schaden.
Allah befahl Maria mit niemanden zu sprechen und mitzuteilen, dass sie ein Gelübde der Enthaltsamkeit getan habe, damit si nicht den Anschuldigungen ihrer Leute ausgesetzt sein würde. Gleich darauf ließ Allah ein Wunder geschehen, das alle Verleumdungen beenden würde. Der Prophet Jesus , der nur ein Kind in der Wiege war, begann zu sprechen und gab anstelle seiner Mutter die Erklärung: " Da deutete sie auf ihn. Sie sagten: Wie reden wir mit dem, der in der Wiege ist, als Kind? Er sagte: Ich bin der Knecht Allahs, Er hat mir die Schrift gegeben, und Er hat mich zum Propheten gemacht, Und Er hat mich gesegnet gemacht, wo ich bin, und Er hat mich angewiesen zum Gebet und zu Almosen, solange ich am Leben bin, Und gut zu meiner Mutter zu sein, und Er hat mich nicht gewaltätig , unselig gemacht, Und Frieden über mir am Tag, an dem ich geboren wurde und am Tag an dem ich sterbe und am Tag an dem ich lebendig auferweckt werde."
So wurde Maria mit einem Wunder von Allah auf die beste Weise gegen ihre Leute unterstützt. Ihre Geschichte zeigt den starken und mutigen Charakter eines Menschen, der mit ganzem Herzen Allah ergeben ist.
Die Frau Pharaos
Diese rechtschaffende Frau , war mit einem Mann verheiratet , der als einer der größten Tyrannen in der Geschichte gilt. Sie wurde weder von den Bequemlichkeiten der Reichtümer verlockt noch hatte sie Angst vor dem Zorn ihres Mannes. Der Koran berichtet uns: " Und niemand glaubte Moses, außer Nachkommen von seinem Volk, aus Furcht vor Pharao und ihren Würdeträgern, dass sie sie verfolgten. Pharao war ja bestimmt ein Hochmütiger auf der Erde, und bestimmt war er ja einer von den Maßlosen"
Sie teilte das selbe Haus mit diesem grausamen Menschen und seinem engsten Kreis. Sie wusste auch wie er diejenigen unterdrückte, die sagten, dass sie an Allah glaubten. In einer solchen Situation, in der die Gläubigen dermaßen der Unterdrückung ausgesetzt waren, nahm sie die rechtschaffende Religion an, die der Prophet Moses übermittelte.
Das Gebet der Frau des Pharao im Koran , wie Allah es mitgeteilt hat, ist ein Ausdruck ihrer Aufrichtigkeit. Sie bat Allah um Sein Paradies, indem sie das Wohlergehen, das ihr eigen war , gänzlich verwarf: " Und Allah prägt ein Gleichnis für diejenigen, die geglaubt haben: Die Frau des Pharao, als sie sagte: Mein Herr , baue mir bei Dir ein Haus im Paradiesgarten, und rette mich vor Pharao und seinem Tun, und rette mich vor dem Volk der Unrechthandelnden."
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